Hallenturnier am 3.4. in Berlin!

10-04-03-Flyer

Teilnehmen können alle Männer und Frauen im Alter von 13 bis 16 Jahren. Gespielt wird in gemischten Teams. Wenn ihr 5 Freunde mitbringt stellt ihr eine eigene Mannschaft, ansonsten kommt auch gern allein oder zu zweit, dann spielt ihr mit anderen gemeinsam!

Anmeldung vor Ort oder unter info@roter-stern-berlin.de

Die Siegerehrung wird gegen 15.30 Uhr sein! Es gibt die ganze Zeit über Musik und gute Laune…

7. April: Auf nach Brandis!

Für den 7. April ruft der Red Star Supporters Club (RSSC) zur Teilnahme an einer antifaschistischen Demonstration in Brandis auf! Die nach zwei Verhandlungen vom Sportgericht verfügte Neuansetzung der am 24. Oktober 2009 nach dem Überfall von rund 50 Neonazis auf Spieler, Fans und Vereinsvertreter_innen nach 2 Minuten abgebrochene Partie zwischen dem FSV Brandis und RSL wurde vom Fußballverband auf Mittwoch 7. April um 18.30 Uhr festgelegt. Nach langen Diskussionen haben Mannschaft und Verein beschlossen am 7.4. wieder in Brandis anzutreten – den Nazis wird das Spielfeld nicht überlassen! Aber dabei soll es nicht belassen werden! Schon um 17 Uhr werden sich zahlreichen Menschen am Bahnhof in Brandis zu einer antifaschistischen Demo einfinden und von dort gemeinsam zum Sportplatz laufen.

7.4. auf nach Brandis

Wir geben keine Ruhe
Nazi-Strukturen im Leipziger Umland aufdecken

Am 24.10.2009 wurde das Bezirksklassespiel zwischen dem FSV Brandis und Roter Stern Leipzig (RSL) kurz nach Anpfiff von Neonazis überfallen. Die Angreifer gingen brutal mit Holzlatten, Eisenstangen, Stahlprofilen, Steinen und Feuerwerkskörpern gegen die Fans, Vereinsvertreter_innen und Spieler des RSL vor. Während des Angriffs waren die RSL-Anhänger_innen auf sich selbst gestellt, glücklicherweise konnten die Sterne die Neonazis zurück drängen. Bei dem Angriff wurden drei Personen schwer verletzt, mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Die politische Motivation dieses Überfalls kann nicht abgestritten werden. Die Täter sind rechte Hooligans, Freefighter und bekannte Neonazis aus dem Muldentalkreis. Nicht zum ersten Mal: Immer wieder waren in dieser Saison bei Auswärtsspielen des RSL Neonazis zugegen und versuchten Spieler und Zuschauer_innen zu provozieren oder anzugreifen. Diese im Vorfeld des Spiels bekannte Sicherheitsproblematik wurde weder vom FSV Brandis, noch von der zuständigen Polizeidienststelle überhaupt zur Kenntnis genommen.

Ein Stern im Sumpf des „Unpolitischen“
Wir haben den Roten Stern Leipzig im Jahr 1999 als antifaschistisches Sportprojekt gegründet, weil wir einen Verein haben wollten, der anders ist. Wir hören nicht weg, wenn rassistische, sexistische, homophobe und nationalistische Aussagen auf dem Sportplatz fallen, sondern beziehen ganz klar dagegen Stellung. Der Verein organisiert sich selbstbestimmt, hierarchiefrei und basisdemokratisch.

Das Leipziger Umland
Die Neonazis sind im Leipziger Umland so aktiv wie lange nicht mehr. Tagtäglich kommt es hier zu Übergriffen oder Aktionen rechter Gewalttäter. Colditz, Mügeln, Wurzen, Delitzsch – die Liste lässt sich leicht verlängern. Neonazis schaffen sich mit Gewalt ihre Aktionsräume und werden nicht selten als „die netten Jungs von nebenan” beschrieben, sie sind Teil der örtlichen Gemeinschaft.

Die NPD sitzt mit 73 Abgeordneten in zahlreichen Kommunalparlamenten und baut derzeit gezielt Nachwuchsstrukturen auf dem Land aus. Unlängst wurden vier neue JN-”Stützpunkte” (Junge Nationaldemokraten, Jugendorganisation der NPD) in Delitzsch-Eilenburg, Torgau, Oschatz und Wurzen gegründet. Ein weiterer ist in Borna geplant.

Die Wenigen, die sich dort noch offen antifaschistisch positionieren, leben in ständiger Bedrohung. Ein Beleg hierfür ist die Situation in Delitzsch: Innerhalb von sechs Monaten setzten Anhänger von NPD, JN und „Freien Kräften“, einem Jugendlichen bisher sieben Mal schwer zu. Neben Bedrohung, Androhung von Entführung, „Hausbesuchen“ und Denunziation im Internet gab es gemeinschaftliche Körperverletzung und Hetzjagden durch vermummte „Freie Kräfte“.

Ebenso erging es dem Verein „Vive le Courage“ und den jungen Antifaschist_innen in Mügeln: Ihr Haus wurde im letzten Jahr mehrfach das Ziel von Angriffen. Das Soziokulturelle Zentrum “Vive le Courage” ist der einzige Treffpunkt nichtrechter Jugendlicher und zugleich Sitz des Vereins. Im letzten Jahr kam es regelmäßig zu Drohungen und gewalttätigen Übergriffen durch Neonazis auf nichtrechte bzw. antifaschistische Jugendliche und auf das Zentrum.

Die Opfer von neonazistischer Gewalt erfahren nur selten Solidarität und Unterstützung durch lokale Verantwortungsträger_innen. Wenn sie ausbleibt, so ist dies ein weiterer Baustein in den hegemonialen Bestrebungen der Neonazis.

Umso erstaunlicher ist es, wenn nach Übergriffen immer wieder eine Teilung der Gesellschaft in eine gedachte unproblematische „Mitte“ und „Extremist_innen“ vollzogen wird. Mit der Verortung der Täter_innen „außerhalb“ der gedachten „Mitte der Gesellschaft“ soll suggeriert werden, dass die Nazis von „woanders“ über die redliche Stadtgemeinschaft kamen und man selber ja „mit solchen“ gar nichts zu tun hätte. Dass es die vielbeschworene unproblematische „Mitte“ gar nicht gibt, wird nicht nur durch Studien regelmäßig belegt. Ideologien der Ungleichwertigkeit gegenüber Menschen und diskriminierende Einstellungen finden sich quer durch breite Teile der Bevölkerung und machen daher eine Einteilung in „Rand“ und „Mitte“ unmöglich. Die Täter sind nicht „die Fremden“ oder „Extremisten“, mit denen man nichts zu tun hat. Sie sind Söhne und Väter, Mütter und Töchter, Teil der Gemeinschaft, in welcher sie unbehelligt leben.

Gerade der Fall Brandis zeigt, wie problematisch der Umgang mit Neonazi-Übergriffen ist. Wenige Tage nach dem 24.10.09 verabschiedete der Brandiser Stadtrat eine Resolution unter dem Titel „Gegen Rechtsextremismus und Gewalt – Zeichen setzen: Für eine soziale, sichere und weltoffenen Stadt!” (Fehler im Original)

Hierin beklagt der Stadtrat nicht nur den „Rechtsextremismus“ in Brandis sondern auch das „offene Auftreten (…) linksautonomer Vandalen“. Wer sich hinter dem „Extremismusbegriff“ versteckt, verkennt die Lebensrealit舩en in der Stadt Brandis und im Leipziger Umland. Eine Gleichsetzung von „links“ und „rechts“ in einem Atemzug, und damit das Gleichsetzen antifaschistischen Engagements mit der Ideologie der alten und neuen Nazis, können, wollen und werden wir nicht hinnehmen!

Solange es nicht als problematisch empfunden wird, dass Neonazis, Rassist_innen und/oder NPD-Kandidat_innen in Vereinen aktiv sind, sei es als Spieler, Trainer oder Betreuer, wie im Fall des FSV Brandis zu beobachten, so lange es nicht problematisiert wird, dass sie auch hierüber ihre Strukturen ausbauen, ihre menschenverachtende Ideologie pflegen, Menschen angreifen, einschüchtern und jene, die sich dagegen engagieren bestraft werden, geben wir keine Ruhe! Wir wollen öffentlich machen, wie in der „bürgerlichen Mitte“ Neonazis leben und toleriert werden, wie eine Kultur des Wegsehens und Weghörens den Nährboden für nazistische Strukturen bietet und sie zur Normalität werden lässt.

Mit der Demonstration wollen wir unsere Solidarität mit den Menschen im Umland zum Ausdruck bringen, die nicht nur einmal zum Fußball dorthin fahren müssen, sondern die in diesen Landstrichen leben und politische Arbeit leisten.

Solidarität mit allen antifaschistischen Strukturen und Aktivisten_innen im Umland, sowie allen Betroffenen von rassistischer und neo-nazistischer Gewalt!

RSSC – Red Star Supporters Club

Sternzeichen gegen Rechts

“In Leipzig existiert ein dezidiert linker Szene-Verein, der eine erstaunlich große Fangemeinde hat und dessen erste Mannschaft immerhin in der Bezirksklasse spielt. Vor allem bei Auswärtsspielen bekommt es der Rote Stern Leipzig aber immer wieder mit rechter Gewalt zu tun. Jetzt geht der Verein mit einer Kampagne gegen Nazis in die Offensive.”
[…]
“Unter dem Titel »Love sport, hate neonazism« veröffentlichten vor kurzem zehn Roter-Stern-Vereine ihre Forderungen an den DFB, die deutsche Fußballiga DFL und die Politik.”
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Neonazi-Überfall in Brandis

Die ersten und zukünftige Prozesse

Mittlerweile wurden 10 Anklagen gegen Neonazis, die am Überfall von Brandis beteiligt waren, erhoben. Teilweise werden die Anklagen in Leipzig am Amtsgericht (Termine siehe unten!), weitere am Amtsgericht Grimma (noch nicht terminiert) verhandelt.

Der erste Prozess fand am 25.02.10 am Amtsgericht Leipzig statt. Gegen den Angeklagten Erik K. erging das Urteil 2 Jahre und 2 Monate Haft. Der Angeklagte wurde zu Beginn der Verhandlung aus der Untersuchungshaft vorgeführt, in der er seit seiner Festnahme Ende November letzten Jahres saß. Unter Vorsitz der Richterin Ute Pisecki wurde die Beweisaufnahme geführt und nach Verlesung der Anklageschrift, in der K. vierfache gefährliche Körperverletzung sowie einmal versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wurden, äußerte sich der Angeklagte zum Sachverhalt.
Er sei zufällig, ohne Kenntnis des Gegners zum Spiel gegangen und schlussendlich aus Neugier in die Situation geraten, in der er, auf Fotos gut dokumentiert, ein großes Holzstück in die Reihen der Sterne-Fans und -Spieler wirft.
In umfangreichen Zeugenbefragungen, bei denen insgesamt 10 Personen gehört wurden, verdichtete sich für die Staatsanwaltschaft das Bild, das jede Zufälligkeit ausschloss: K. habe sich wissentlich in diese Situation hinein begeben, er hätte jederzeit andere Handlungsoptionen gehabt und folglich forderte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer aufgrund der vollumfänglich bestätigten Anklagepunkte 2 Jahre und 4 Monate Haft.
Strafschärfend fiel hierbei ins Gewicht, dass K. erst zwei Wochen vor dem Nachmittag in Brandis zuletzt vor Gericht stand und dort zu einer 6monatigen Strafe auf Bewährung verurteilt wurde. Diese wird nun mit dem neuerlichen Urteil ebenfalls aufgehoben werden. Auch berücksichtigte die Richterin in ihrer Urteilsbegründung die Schwere der entstandenen Verletzungen, mit denen die Geschädigten noch lange Zeit zu tun haben werden und die sie immer an diesen Nachmittag erinnern werden. Der Verteidiger von K. behielt sich nach Verkündung des Urteils Rechtsmittel vor.

Auch der zweite Prozess ist bereits mit einem Urteil zu Ende gegangen. Nach zwei Verhandlungstagen wurde der Brandiser NPD-Kandidat Christian K. zu drei Jahren Haft verurteilt.

Neben den Anklagepunkten vom Brandis-Spiel, die identisch zu den Anklagepunkten aus dem ersten Prozess waren, wurde K. zudem wegen versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung beim Spiel FC Sachsen – Lok Leipzig am 23.08.09 angeklagt. Zweifelsfrei wieder erkannt und identifiziert wurde er einige Wochen später beim Spiel RB Leipzig – Lok Leipzig, bei dem er sich wieder in der Lok-Anhängerschaft aufhielt, an seiner auffälligen Gürteltasche einer bekannten Neonazi-Marke mit den Buttons „88“, „Good Night Left Side“, „Screwdriver“ und ob das alles noch nicht eindeutig genug sei trug er einen Button mit der Aufschrift „Nazi“. Diese Tasche trug er auch an dem Nachmittag im Oktober in Brandis.
Zu seiner Gesinnung traf der Angeklagte nur vage Aussagen. So sei seine Kandidatur „eine Wette“ gewesen und auch trotz der eindeutigen Accessoires lies er sich nicht hinreißen, sich selbst deutlich zu positionieren. Ganz schön feige, Herr K., was sagen nur Kumpels und Partei dazu??

Nach Anhörung von über 20 Zeugen kam die Staatsanwaltschaft dann zu der Überzeugung, dass sich die Vorwürfe auch in diesem Prozess bestätigt haben. Sie wurden zum Teil sogar von K. selbst eingeräumt, jedoch berief auch er sich immer wieder auf den Zufall, der ihm übel mitgespielt habe und überhaupt das Schicksal derer in den Händen zu halten scheint. Reflexion des eigenen Tatbeitrags jedenfalls lassen beide bisher verhandelten Angeklagten vermissen. Christian K. zumindest hat sich im Unterschied zu Erik K. in einer von ihm verlesenen Erklärung zu Beginn des 2. Verhandlungstages entschuldigt. Auch der Verteidiger von Christian K. behielt sich Rechtsmittel vor.

Der Prozess gegen Robert I. wurde nach Verlesung der Anklage auf Antrag des Verteidigers von I. ausgesetzt. Die vorsitzende Richterin gab seinem Antrag auf weitere Akteneinsicht statt und schloss den Prozess nach nur einer halben Stunde. Neue Termine für die Verhandlung gegen Robert I. sind noch nicht bekannt.

Die nächsten Verhandlungstage gegen mutmaßliche Täter sind wie folgt terminiert:

14.06.2010 - 9:00 Uhr, 17.06.2010 - 9:00 Uhr gegen Chris R.
01.07.2010 - 9:00 Uhr, 15.07.2010 - 9:00 Uhr gegen Gabriel S.

Alle Verhandlungen sind öffentlich!

Like a Rolling Stone

Prominenter Zuwachs! Seit kurzem ist der über die Berliner Stadtgrenzen hinaus bekannte Fussballverein Türkiyemspor 1978 neuer Unterstützer unserer Kampagne. Der Regionalligist ist neben seinen sportlichen Aktivitäten gesellschaftlich sehr aktiv. So wurde ihm dafür in diesem Jahr unter anderem die “Berliner Tulpe” verliehen, um das vielfältige Engangement des Vereins gegen Homophobie zu würdigen. Gemeinsam mit dem Berliner Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begleitete der Rote Stern Nordost Berlin den sympathischen Verein zu einigen als Risikospiele deklarierte Partien und dokumentierte die Vorfälle. Des Weiteren haben die Berliner Vereine THC Franziskaner, FC Internationale, International Futebol die Erklärung unterzeichnet.

Daumenhoch dafür!

Auch einige neue Statements sind dazu gekommen. Stellvertretend wollen wir hier den Kommentar von der ehemaligen Bundesligaspielerin und heutigen Repräsentatin der European Gay and Lesbian Sport Federation, Tanja Walther-Ahrens, hervorheben: “Sport kann und soll nicht zur Reparaturwerkstatt gesellschaftlich produzierter Missstände werden, aber die Verantwortlichen in den Sportorganisationen, von kleinen Vereinen bis hin zu großen Verbänden, können und dürfen sich den aktuellen Problemen nicht verschließen.

Um eure Städte zu verschönern haben wir jetzt Plakate für die Kampagne in petto. Meldet Euch, wenn ihr welche haben wollt! Damit auch Eure virtuellen Bedürfnisse vollständig befriedigt werden, sind wir nun auch im Web 2.0 vertreten. Added uns, ladet Freunde ein und schreibt uns eure Kommentare!

Es gibt also viel zu tun. Rock’n'Roll!

“Wir kommen in die Presse, wenn unsere Spieler verprügelt werden - das ist die falsche Priorität”

Die Kampagne “Love Sports - hate Neonazism” verbreitet den Geist, aus dem heraus die “Roter Stern”-Sportvereine gegründet wurden, die zum Teil seit fünfzig Jahren in Deutschland aktiv sind: Sportbegeisterung in einem Umfeld auszuüben, dass sich explizit gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus ausspricht und demokratische Kultur auch im Sportbereich leben will.

Von Simone Rafael

[der komplette Artikel]

Hertha BSC gewinnt erste Copa de Futsal Roter Stern

Hochkarätiger Auftakt der Kampagne ‘love sport – hate neonazism!’ in Berlin

Den Schlafsand noch in den Augen standen die ersten Spieler schon kurz vor neun Uhr vor der Sporthalle in Berlin-Weißensee. Die Vorfreude auf ein neues Futsal-Turnier trieb sie alle aus den Federn. Nach und nach trudelten dann immer mehr Spieler der insgesamt 18 teilnehmenden Mannschaften ein, so dass man mit der Gruppenphase pünktlich loslegen konnte. In Gruppen mit jeweils drei Teams wurden zuerst die ersten beiden Plätze ausgespielt um dann im KO-System weiterzumachen. Das Auftaktspiel gewann die SG Prenzlauer Berg in der oberen Halle gegen Hertha BSC II.

Im Halbfinale dann, standen sich überraschenderweise jeweils 2 Teams aus der Verbands- und Landesliga gegenüber. Im ersten Halbfinale setzte sich Hertha BSC gegen die Ballkünstler Brandenburg nur knapp im Sechsmeterschießen durch und im Zweiten fuhr International Futebol den Sieg gegenüber dem FC Internationale ein.

Am Ende war viel Kampf mit dabei. Aber nach getaner Arbeit Die Siegermannschaft - Hertha BSC lächelten die Sieger um die Wette. Es war keine allzu große Überraschung als am Ende der Veranstaltung feststand, dass der Berliner Futsalmeister von 2008/09 die erste Copa des Futsal Roter Stern für sich entscheiden konnte. In einem emotionalen Finalspiel bezwangen die Spieler von Hertha BSC das Team von International Futebol souverän mit 3:1. Zuvor hatten sich schon die Ballkünstler Brandenburg den dritten Platz im Spiel gegen die Publikumslieblinge vom FC Internationale gesichert. Die beiden Roter Stern Mannschaften scheiterten im Achtelfinale an den Pokalfinalisten Hertha BSC und International Futebol.Pokal

Beim nächsten Mal müssen also die Herthaner den fast einen halben Meter großen Wanderpokal verteidigen. Datum, Uhrzeit und Ort werden wir frühzeitig bekannt gegeben.

Die erste Copa de Futsal Roter Stern war auch die Eröffnungsveranstaltung der bundesweiten Kampagne ‘love sport – hate neonazism!’. Die von Roter-Stern-Vereinen aus dem gesamten Land getragene Kampagne setzt sich für gesellschaftliche Mindeststandards im Sportbereich ein. Julius Martin, der Pressesprecher vom Roten Stern Nordost Berlin, dazu: „Uns ist es gelungen zum Auftakt der Kampagne ein hochkarätig besetztes Startfeld für die erste Copa de Futsal Roter Stern zu organisieren. Es wäre schön, wenn die politischen Würdenträger sich ebenfalls engagieren, um beispielsweise endlich die Sportanlagennutzungsverordnung (SPAN) im Sinne gesellschaftlicher Mindeststandards um zu ändern!

Die Sieger des Gewinnspiels werden am Mittwoch ausgelost und im Laufe der Woche bekannt gegeben. Als Preise winken ein 50€-Sportartikelgutschein für das Sportgeschäft Hoolywood in der Schönhauser Allee, 3 Monate umsonst Mitgliedschaft in der Fitness Galerie Karow nebst Squash und Sauna-Gutscheinen, sowie eine kostenfreie Massage.

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Neue Initiative gegen Nazigewalt im Fußball

„love sports - hate neonazism“ – Unter diesem Motto startet heute eine überregionale Kampagne zur Förderung alternativer Fußballklubs, gegen rechte Gewalt und Rassismus. Hintergrund sind regelmäßige Neonaziattacken vor allem auf Klubs und Fans, die sich offen gegen Rechts engagieren.

Von Johannes Radke

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