UNITED COLOURS - Antifa-Soccer-Cup 2012

Marienthal United 08 und der Jugendverein ‘Roter Baum’ Zwickau werden im Rahmen der Tage für Demokratie und Toleranz am 21. April 2012 ein Antifa-Streetsoccer-Cup veranstalten.

Die Idee dahinter ist folgende:
Fußball ist die meistverbreitete Sportart der Welt und gehört uns allen! Jeder hat das Recht, frei und ohne Angst Fußball zu spielen, zu schauen und über ihn zu reden. Mit dem Streetsoccer-Cup am 21. April in Zwickau wollen wir unserer Botschaft von Toleranz, Integration und Courage Ausdruck verleihen. Gleichzeitig verstehen wir die Veranstaltung als friedlichen Protest gegen Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie! Ihr seid herzlich eingeladen!

Also ganz praktisch betrachtet geht es nicht um viel mehr als um die „Goldene Ananas“. Den berühmten „Sechser im Lotto“ müsst ihr euch schon woanders besorgen. Neben Fairplay ist also auch der Spaß oberstes Gebot.

Der Straßenfußball (engl. streetsoccer) ist eine Alternative zum Fußballspiel, kann aber auch als eine eigene Sportart angesehen werden. Er wird meist auf öffentlichen „Straßenplätzen“ (Betonuntergrund) gespielt, woraus sich der Name ableitet. Straßenfußball ist vor allem in ärmeren Ländern (Afrika, Südamerika) sehr beliebt, da für seine Ausübung nur primitive Mittel erforderlich sind. So ist der Ball meist aus Lederresten gefertigt – die Tore werden oftmals durch Markierungen am Boden gebildet. Oft reicht schon ein Zaun oder eine Mauer als Spielfeldbegrenzung. Damit kann Straßenfußball in fast allen Regionen der Erde gespielt wurden und zählt wohl zu den beliebtesten Sportarten der Welt, obwohl es gar keine anerkannte Sportart ist. Nicht wenige Fußballer verdanken ihre Karriere dem Spielen auf der Straße, weil sie oft in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind.

Anmelden & weitere Infos bekommen, könnt ihr hier:
http://unitedcolours.blogsport.de/

Sport ohne Turnväter

Logo - Sport ohne Turnväter Friedrich Ludwig Jahn gilt allgemein als Begründer der deutschen Turn- und Sportbewegung. Die von ihm mit herausgegebene Schrift ‘Die Deutsche Turnkunst’ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellt noch immer eine wichtige Grundlage für den heutigen Sportbetriebs dar. Von einer breiten Öffentlichkeit wird Friedrich Ludwig Jahn bis heute weitgehend unreflektiert verehrt. So sind überall in Deutschland – in Ost wie West gleichermaßen – Sportplätze, Schulen und Straßen nach dem so genannten Turnvater benannt. den gesamten Aufruf lesen

Neuer Unterstützer

Wir freuen uns Frank Tempel (Mitglied im Bundestag, stellv. Mitglied im Sportausschuss, Die Linke) als neuen Unterstützer auf unserer Seite zu wissen. Folgendes hat er zur Kampagne zu sagen:
“Sport dient der Integration von Menschen. Wenn das aber durch rassistische, antisemitische und homophobe Fankultur passiert, muss klare Kante gezeigt werden! Das ist am Besten durch zivilgesellschaftliches Engagement direkt in den Vereinen möglich. Deshalb unterstütze ich ausdrücklich die Kampagne „love sports – hate neonazism“.”

Kein Platz mehr für den Roten Stern Flensburg?

Am kommenden Pfingstwochenende wollte der Rote Stern Flensburg eigentlich ein Fußballturnier auf ihrem Platz in Glücksburg veranstalten. Leider machte die lokale Platzvergabe nicht nur einen Strich durch das Turnier, sondern setzt durch die komplette Streichung der Spiel- und Trainingsplätze das Fortbestehen des Vereins aufs Spiel. Wir fordern: her mit den Plätzen für junge, engagierte Vereine!

(more…)

Unterstützung für den SV Babelsberg 03

Der SV Babelsberg 03 ist vielen Fußballfans als Verein mit bunter und weltoffener Fanszene bekannt - in der tageszeitung wurde er auch als “St. Pauli des Ostens” tituliert. So organisieren die Fans des Potsdamer Kiezvereins seit 10 Jahren das große antirassistische Fußballturnier “Der Ball ist bunt” und setzen sich aktiv gegen Homophobie im Stadion ein. Spieler und Trainer leisteten sportlich in dieser Saison großartiges und konnten sich mit dem kleinsten Etat der 3. Liga frühzeitig den Klassenerhalt sichern und den brandenburgischen Krombacher Pokal nach Babelsberg holen. Ein Woche (!) vor der Lizenzerteilung durch den DFB für die 3. Liga ließ der Vorstand dann die Bombe platzen:: der Verein kann den notwendigen Etat für die kommende Saison nicht stemmen und steht somit vor dem Zwangsabstieg in die Oberliga oder sogar der Insolvenz und damit verbundenen Auflösung des Vereins. Die Fans des SV Babelsberg 03 haben eine große Spendenaktion ins Leben gerufen, die wir hiermit unterstützen. Helft auch ihr mit, den Potsdamer Drittligisten und seine aktive Fanszene in der dritten Liga zu halten.

Spende per SMS:

SMS-Spende für den SVB03

Die Daten für eine Spende per Überweisung findet ihr hier: www.babelsberg03.de

Foul gegen Linksaußen. Faul gegen Rechtsaußen.

Es war mal wieder soweit: wohlfeile Worte werden dem versammelten Publikum feilgeboten, wie sonst nur auf Beerdigungen. „Agieren statt reagieren“, „Vernetzung statt Einzelaktionen“ und „konsequentes Vorgehen“ sind die Phrasen des Abends. Worum geht es? Die sogenannten Spitzen aus Sport und Politik wollen mal wieder ihre Absicht unterstreichen, „künftig noch enger und entschiedener gegen jegliche rechtsextremistische Erscheinungsformen vorzugehen.“

Bei der Eröffnungsveranstaltung zur Kampagne ‚Foul gegen Rechtsaußen – Sport und Politik verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde‘ im Januar diesen Jahres ging es also mal wieder um den ganz großen Wurf. [weiter lesen bei der URS Berlin]

Kinder- und Jugendfußball des Roten Stern Nordost Berlin

Der Rote Stern Nordost Berlin veranstaltet am Sonntag, den 20.03.2011, ein Fußballturnier für Kinder und Jugendliche von 6-9 Jahren in Weißensee.

Darüber hinaus wird es ab April 2011 eine eigene Fußball-Jugendmannschaft geben. Hierfür suchen wir Kinder zwischen 6 und 9 Jahren, die Freude am Fußballspielen haben und andere fußballbegeisterte Kinder kennen lernen wollen. Also meldet euch an und kommt am Mittwoch den 06. April um 16 Uhr zum ersten Training des neu gegründeten Teams im Stadion Buschallee in der Hansastr. 153 [mehr lesen]

Heute eröffnet Tatort Stadion in Berlin!

Wir laden Dich herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am heutigen Montag, den 7. März ein.

um 18 Uhr bei GOAL, Ritterstr. 12-14, ÏMA Design Village, 10969 Berlin

u.a. mit:
- Martin Endemann (BAFF),
- Bernd Schultz (Präsident des Berliner Fußballverbandes),
- Stefanie Lohaus (Missy Magazine),
- Eren Ünsal (Leiterin der Landesantidiskriminierungsstelle),
- Tülin Duman (GOAL)

Ausstellungsdauer bis: 2. April 2011
Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 11 bis 19 Uhr

mehr Infos zum Thema www.tatort-stadion.de

Diskriminierende Parolen und der Umgang damit

Zwischen Fans des VFB Einheit zu Pankow und dem Roten Stern Nordost Berlin gab es heftige Diskussionen am Spielfeldrand und im Internet, da es bei einem Pokalspiel zwischen Einheit Pankow und Türkiyemspor Berlin am 06.10.10 zu diskriminierenden Parolen Seitens der 30 angereisten Pankower Fans kam.
Die Diskussionen wurden und werden leider sehr heftig geführt und sind emotional sehr stark aufgeladen – am Spielfeldrand, wie auch in einem Beitrag der „Ultras Roter Stern“ im Internet über das Pokalspiel. Hier kritisierten Teile der Fans Sprechchöre wie z.B. „Wieder mal kein Tor für Türkiyemspor“. Die Parole ist eine Textzeile der verbotenen neonazistischen Band Landser. Das diese von den knapp 30 Anhängern des VFB Einheit gerufen wurde, steht außer Frage, wie damit umgegangen wird dann schon eher.
Dass die Fans des Roten Sterns in ihrem Beitrag überreagierten und unsachliche Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen von sich gaben, steht für die Verantwortlichen ebenso außer Frage.

Da der Rote Stern nicht will, dass sich die beiden Fanlager „bekriegen“ wurde Einheit Pankow in einem Brief auf den Beitrag aufmerksam gemacht und ein Gesprächsangebot unterbreitet. Die Sterne fragten wie mit dieser Situation umgegangen werde. „Auf eine Antwort warten wir bis heute. Da es keine Reaktionen seitens des VFB Einheit gab entsteht bei uns der Eindruck, dass diese das Problem gar ignorieren wollen“, so Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlin.

Neuer Unterstützer!

Seit Freitag dem 04. Februar 2011 unterstützt uns nun das Team rund um Marienthal United 08 bei der Kampagne. Wir freuen uns einen weiteren Unterstützer für uns gewonnen zu haben und hoffen das dem Worte nun auch die Taten folgen. Wir sind alle gemeinsam für Sportplätze frei von Diskriminierung. “Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung und Sexismus beherrschen nicht selten die Szenerie und sind für viele schon zur Gewohnheit geworden. Das übliche deutsche Prollvereinsleben ist auf den großen und kleinen Fussballplätzen des Landes zu Hause. Dort lässt es sich nur aushalten, wenn du bereit bist viele Kompromisse einzugehen.” Das Motto lautet daher bei Marienthal: „Lieber braun tragen, als so zu denken!“ - Willkommen bei der Kampagne “love sport - hate neonazism” - (kürzlich erschienenes Interview über das Team bei FvL)

 

© admin