FutsalLandesliga 2010/2011, 3. Spieltag: HTW Berlin

Das Spiel des Roten Sterns gegen HTW Berlin, dass insgesamt auf überschaubaren Niveau und von vielen Unzulänglichkeiten und phasenweise völliger Unordnungen auf beiden Seiten geprägt war, hatte weniger Höhepunkte, als das Endergebnis von 7:5 vermuten lässt. Was den Spielern des Roten Stern in den ersten beiden Spielen ausgezeichnet hat, ließen sie gegen den Tabellenletzten komplett vermissen. Mannschaftliche Geschlossenheit, Kreativität und Aggressivität waren genausowenig sicht- und erkennbar wie spielerische Klasse und die Schnelligkeit im Umkehrspiel. Dies wurde nicht nur in den ersten Minuten offenkundig, sondern offenbarte sich noch stärker nach der einzig sehenswerten Kombination des Roten Sterns in der ersten Halbzeit, welche durch „El Presidente-Quaas“ erfolgreich und ausgesprochen sehenswert abgeschlossen wurde. Doch anstatt durch den Vorsprung an Sicherheit und Souveränität zu gewinnen, folgten Minuten, in denen ein technisch wie spielerisch etwas limitiertes HTW-Team sogar in Führung gehen konnte. Erst eine auf Pressing ausgerichtete Systemumstellung beim Roten Stern brachte eine sichtbare Veränderung, mit welcher die Mannschaft in den ersten Minuten nach der Pause bis auf 7:3 davon ziehen konnte. Aber anstatt das Spiel in der Folge locker „nach Hause zu fahren“, musste bis zum Schluss gezittert werden. Der Rote Stern bleibt damit weiterhin ungeschlagen, muss sich aber enorm steigern, damit dies weiterhin berichtet werden kann.