Zum Spitzenspiel in der TU- Liga 3B traf der Rote Stern Nordost Berlin am 9. November 2008 auf die Mannschaft von Wiesi Friedenau. Man konnte schon beim Aufwärmen merken, dass sich beide Mannschaften für dieses Spiel sehr viel vorgenommen hatten. Die Kicker vom Roten Stern, waren darauf bedacht ihre Tabellenführung um drei Punkte auszubauen und ihre Ambitionen im Kampf um den Titel zu verdeutlichen. Während Wiesi die klare Zielstellung verfolgte, dem derzeitigen Tabellenführer seinen Platz an der Spitze streitig zu machen.
Trotz dessen ließ sich die Elf des Sterns davon nicht beeindrucken und zwängte schon in den ersten paar Minuten dem Gegner ihr Spiel auf. Durch schnelles und direktes Kurzpassspiel kam es immer wieder zu gefährlichen Torraumszenen, die aber keine nennenswerten Erfolge mit sich zogen. Bis endlich ein gut vorgetragener Eckball, sowie eine schöne Kopfballabnahme die längst überfällige Führung bescherten…
Sichtlich geschockt über das Gegentor, konnte Wiesi Friedenau den weiteren Angriffsläufen des Tabellenführers nur noch selten standhalten, was zur Folge hatte, dass kurz nach dem 1:0 die Führung durch einen sehenswerten Doppelpass und gut platzierten Torschuss ausgebaut wurde. Danach jedoch flachte das Spiel stark ab. Viele individuelle Fehler im Passspiel, sowie in den Ballannahmen ließen keinen richtigen Spielfluss mehr zu. Wiesi Friedenau konnte sich nun immer öffter aus ihrer eigenen Hälfte befreien, bis sie kurz vor Schluss der ersten Halbzeit, einen strittigen Elfmeter verwandelten und so beide Teams mit dem Stand von 2:1 in die Pause gingen.
Nach Wiederanpfiff, lief es so weiter wie es aufgehört hatte. Durch viele Unkonzentriertheiten, konnte der Stern leider nicht mehr die spielerische Klasse abrufen, die ihn sonst so auszeichnet. Durch einen weiten Abschlag des Gegners und Abstimmungsprobleme zwischen Abwehr und Torwart, gelang es dem Tabellenzweiten sogar noch das Unentschieden zu erzielen. Was den Spielern des Roten Sterns aber nicht dazu bewegte, die Köpfe in den Sand zu stecken. Denn nur Sekunden später fiel die erneute Führung in Form eines schnellen Flankenballs auf den gut gestarteten Stürmer, der dann nur noch den Ball am Torwart vorbeischieben brauchte. Viele kleine Fouls beherrschten nun das Spielgeschehen und keine der beiden Mannschaften konnten noch spielerische Akzente setzten. Bis letztendlich ein indirekter Freistoss, im Strafraum von Wiesi, die Entscheidung brachte. Nach schöner Freistossvariante, schlug der Ball unhaltbar im unteren Eck ein. Danach beschränkte sich die Mannschft vom Roten Stern jedoch nur noch auf Ergebnissverwaltung und ging trotz schwankender Leistungen als verdienter Sieger vom Platz.
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