Am 8. Spieltag der Freizeitbezirksliga Staffel II empfing der Rote Stern Nordost Berlin im heimischen Stadion in der Buschallee die SC Berliner Amateure. Die Sterne gingen wieder als Favorit in das Spiel aufgrund der eigenen und aber auch der gegnerischen Saisonleistung. Denn die Gäste aus Kreuzberg schmückten das Tabellenende der Liga.
Der Trainer Jonas G. wollte was neues ausprobieren und stellte aufgrund des Gegners auf das ungewohnte 3-4-3 System um. Gleich zu Beginn sollte sich aber widerspiegeln, dass dieses System nicht das richtige Mittel war: Vorne standen sich die Leute selbst im Weg und in den Hinterreihen waren die Verteidiger hoffnungslos überfordert. Traurigen unansehnlichen Fußball boten die Sterne also in der Folge den Zuschauern. Prompt geriet man auch in Rückstand. Nach einer Ecke stand ein Spieler der Amateure vollkommen frei und wuchtete den Ball unhaltbar per Kopf unter die Latte. 0:1. Nur durch eine starke Einzelaktion von Sascha L., in der er die gesamte Abwehr der Gäste alt aussehen lässt, konnte der Rote Stern ausgleichen. Die Gastgeber fanden danach aber trotzdem nicht ins Spiel. So folgte der erneute Rückstand, bei dem die löchrige Abwehr erneut nicht gut aussah. 1:2. Erneut hatte es man einer Einzelaktion zu verdanken, dass man wieder ausgleichen konnte. Heiner S. setzte seinen Freistoß zum 2:2 gefühlvoll und unhaltbar für den Torwart ins lange Eck. Trotz des durchwachsenen Fussballs der Sterne gelang sogar noch vor der Halbzeit die Führung. Nach einer Ecke von Martin P. setzte Johannes F. seinen Kopfball gekonnt in die Maschen. 3:2 Halbzeitstand.
In der zweiten Halbzeit stellte Jonas G. wieder auf das gewohnte 3-5-2 System um. Die Sterne strahlten sofort eine viel größere Souveränität aus als noch in den ersten 45 Minuten: zahlreiche Chancen wurden herausgespielt, der Ball lief gekonnt durch die Reihen und die Defensive war wieder geprägt von mehr Sicherheit. Das Spiel fand also seine erwartete Wendung und so konnten sich noch Martin P. und zweimal Sascha L. in die Torschützenliste eintragen. Endstand 6:2.
Vielen dank an die Fans für den kräftigen vom Rand
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