Fussball: Männer 1Roter Stern Nordost – Helgoland/FZ

Am 10. Spieltag dieser Saison empfing der RSNOB im schneebedecktem Heimstadion/Buschallee Helgoland/FZ. Klirrende Kälte und mangelnder Glühwein trübte Anfangs die Stimmung, doch diese sollte sich bei Anpfiff der Partie schnell ändern. Obwohl der „Schiri“ die Begegnung zu Beginn nicht anpfeifen will, auf Grund von einer Erhöhten Verletzungsgefahr für die Spieler durch das plötzlich Einfallen des Winters, lässt er sich nach ein paar Unterredungen darauf ein und das Spiel konnte endlich beginnen.
Der Rote Stern Nordost Berlin beginnt höchst konzentriert und höchst motiviert. Denn es gilt dies tärkste Serie aller Zeiten auszubauen —> das 14te Pflichtspiel dieser Saison in Folge zu gewinnen. Die ersten 5 min. brauchen beide Teams um sich an den Rasen zu gewöhnen und um sich auf ihn und die Veränderungen einzustellen. Den Spielern des Sterns gelingt dies besser und so dauert es nicht lange bis die Sterne die Kontrolle über den Verlauf des Spiels an sich reißen und traumhafte Kombinationen erarbeiten. Direktes Kurzpassspiel, Räume sehen und Räume nutzen, den Pass in die Tiefe all das schöne am Fußball können die treuen und laut angagierten Fans sehen und dabei mitfiebern. Doch was nutzt das alles wenn die Tore ausbleiben. So wird erst der 6te gefährlicher Angriff belohnt. Der Mittelfeldspieler Martin L. setzte sich sehr stark gegen 3 Leute durch und schob den Ball eiskalt zum 1-0 ins lange Eck. Nur kurze Zeit später ist der Spielmacher Heiner S. an dem 2-0 unmittelbar beteiligt. Er schlägt eine Zuckerflanke auf Stürmer Sascha L., dieser köpft aus 10 m Entfernung präzise und mit Wucht den Ball ins kurze Eck. So ist auch der Halbzeitstand. Das 3-0 fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit. Eine Ballstafette über 12 direkten Pässen in den eigenen Reihen brachten den gewünschten Erfolg. Daraufhin kamen die Spieler von Helgoland jedoch besser ins Spiel und verkürzten nach einem Stoppfehler auf 3-1. Trotz Anschluss gelang es dem Team aber nicht den Stern noch weiter zu prüfen und sie geraten stattdessen immer wieder unter blitzschnellen Kontern. So wie das 4-1. Ein tiefer Pass wird in den Raum gespielt. Martin L. erläuft sich den Ball und peilt sofort das Tor an. Er läuft schräg auf das Tor zu und zirkelt den Ball traumhaft an den oberen rechten Innenpfosten. Und von den Rängen hört man ein lautes „nur noch 6, nur noch 6“. Der RSNOB hätte durchaus noch mehrere Tore erzwingen müssen, denn es werden zu viele 100% Chancen ausgelassen. Kurz vor Schluß gelingt dem Heimteam dann noch das 5-1, welches auch das Endergebnis ist.

Vielen Dank an die Fans für den Support!