Fangemeinschaft Nordost

Roter Stern Ultras

Archive for January, 2010

Cпаcибо!

Am 27. Januar vor 65 Jahren befreiten Soldaten der Roten Armee die letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Nach Jahren des nationalsozialistischen Terrors war dies der Anfang vom endgültigen Ende des Dritten Reiches. Die Greueltaten der Nazis wurden durch die heutzutage schwer vorstellbaren Anstrengungen der Alliierten beendet. Von Osten her drang die Rote Armee in das Deutsche Reich ein, während die Westalliierten (Brasilianer ebenso wie Kanadier, Australier, Briten und Amerikaner ) die Deutschen in Frankreich, Italien und Belgien zum Rückzug zwangen. Wir sagen Danke! Danke für die Befreiung vom Nationalsozialismus!

Fangemeinschaft Nordost. 27.01.2010

Zweiter Bildungsweg: Hendryk Chrushynski, Pola Hinenberg und Lipej Kolenik erzählen stellvertretend für all die Befreiten ihre Erlebnisse während und nach der Befreiung. Veroslav Dusek erzählt über die bevorstehenden Befreiung. Und Stefania Tokarska-Kaszubowa berichtet von der Befreiung Poznans durch die Rote Armee.

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Laßt uns Freunde werden!

Der Schnee geht an die Substanz. Die Pause muss schnellstens beendet werden! Doch das Gegenteil ist derzeit der Fall, wir haben spielfrei bis zum 31. Januar 2010. Vorerst, denn wenn die Klimaerwärmung weiterhin so lange auf sich warten läßt, dann haben wir hier bald Verhältnisse wie in Grönland. Und nicht nur in diesem Extremfall, gehen dem Berliner Fußballverband (BFV) langsam aber sicher die Nachholspieltermine aus. Und uns die Themen…

Deshalb nutzen wir hier und heute die Zeit dem geneigten Leser unsere ersten Schritte im Bezug auf virale Marketingstrategien ans Herz zu legen. Seit einigen Monaten sind wir nämlich Teil in den sogenannten Social Networks, der neue Wahnsinn des 21. Jahrhunderts, und nun suchen wir - logischerweise - überall neue Freunde! Ihr, die hier dies lest, solltet also schleunigst in die Tasten greifen um unsere sozialen Kontakte bis ins Unendliche wachsen zu lassen. Wir betonen: unendlich! Das geht bei Myspace genauso, wie in diesem komischen Zuckerbergexperiment.

Wer keinen Zucker hat, muss bekanntlich keinen Kuchen backen. Weshalb wir unserem 200sten Freund auf Facebook und dem 2000sten bei Myspace eines unserer verdammt hübschen T-Shirts als Gewinn überreichen werden. Bringt also eure Finger in Schwung, geht eure Freundeslisten durch, motiviert eure Homies dem besten Verein der Stadt ihre Liebe zu zeigen! Seht es als Wettrennen, als sportlichen Wettbewerb, als Ersatzdroge während der fußballfreien Zeit.

Wer damit noch nicht völlig ausgelastet ist, der kann sich des Abends auch virtuell den gesprächigen Großvater mit seinen unendlichen Geschichten über seine Jugendzeit an den heimischen Ofen holen. Erwin Schulz, 1912 in Berlin-Tempelhof geboren, schloss sich 1922 dem Arbeitersportverein “Fichte” an. Nachdem Hitler 1933 an die Macht kam, wurden nach und nach alle opossitionellen Gruppen verboten, so auch die “Fichte”. Schulz wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Flugblätter verteilte und die Strukturen von “Fichte” aufrecht erhielt. Erst im Oktober 1946 kehrte er wieder nach Berlin zurück. In zwei - leider - recht kurzen Clips, erzählt er auch einiges zum Arbeitersport damals: 1,2.

Hear, see, and feel it! Friends. Fangemeinschaft Nordost.

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Don’t mention the war!

Schnee, ja wer hätte das gedacht, Schnee ist der äußerst plausible Grund, warum der Berliner Fußballverband (BFV) alle Spiele bis zum 24. Januar 2010 abgesagt hat. Ersatzweise wollen wir Euch die allseits beliebten winterlichen Trendsportarten ans Herz legen… aber bitte immer nur mit modischer Schutzbekleidung!

Wer lieber etwas in den Schädel, statt auf die Mütze bekommen möchte, der sollte am kommenden Freitag, dem 22. Januar 2010, in die Humboldt Universität gehen. Jan Gerber und Anja Worm werden dort um 19:00 Uhr im Raum 3075 ihr Buch “Fight for Freedom -Die Legende vom anderen Deutschland”, in dem zentralen Texte des “Fight-for-Freedom”-Kreises erstmals in deutscher Übersetzung der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, vorstellen. Die Referenten wollen dabei einigen spannenden Fakten auf den Grund gehen: Warum konnte die Vorstellung, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg und Auschwitz seien den Deutschen gegen ihren Willen von einer kleinen Clique Wahnsinniger aufgezwungen worden, wirkungsmächtig werden? Welche Bedürfnisse bedient die Rede vom “anderen Deutschland”? Und wieso ist heutzutage kaum etwas von der FFF-Gruppe in Deutschland bekannt?

Eine Empfehlung der Fangemeinschaft Nordost.

Leseproben:

“Der Kampf gegen den Nationalismus muß von vorn begonnen werden.” Erklärung der “Fight-for-Freedom”- Gruppe vom 2. März 1942. Fritz Bieligk, Curt Geyer, Carl Herz, Walter Loeb, Kurt Lorenz, Bernhard Menne. Link.

“Ohne sein Werk hätte der Krieg mindestens ein Jahr länger gedauert.” Zur Strategie von Bomber-Harris. Von Bernhard Menne. Link.

“Deutsche Propagandisten.” Eine Tischrede. Von Walter Loeb. Link

Vansittart: Britische Debatten über Deutsche und Nazis 1902- 1945. Von Jörg Später. Link.

Wikipedia zum Thema  Vansittartismus. Link.

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Schnee von gestern…

Schneechaos. Schneeballschlacht. Schneematsch! Der Zyklus des Winters ist antizyklisch. Stammtischphilosophisch gesehen: Der Schneeball ist rund, und muss ins eckige Gesicht des Gegners untergebracht werden. Beziehungsweise, der Schlitten fährt solange ins Tal hinunter, bis er bricht! Wer zuerst die Schnauze voll hat, ist nur der zweite Gewinner! Esse est percipi aut percipere…

Sein heißt wahrgenommen werden, wie der idealistische Latiner sagen würde, weshalb auch die spielfreie Zeit für die erste Fußballmannschaft von uns für allerlei wichtige Dinge genutzt wird. Während am Sonntag unsere Futsalmannschaft es geschafft hat, durch eine grandiose Niederlage die Liga zu halten, sind die Roten Stern Rowdys in der ostdeutschen Pampa den Problemen der modisch benachteiligten Zonenrandbewohnern nachgegangen. Die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme gestaltete sich etwas schwierig, zumal einigen RS-Rowdys noch einmal nachdrücklich der Unterschied zwischen Pflichterfüllung und der erst darauf folgenden Kür näher erläutert werden muß. Letztendlich, und glücklicherweise, musste keiner in Sicherheitsverwahrung genommen werden, weder von uns noch von Team Green, dass mehrere Hundertschaften abgestellt hatte um uns Chaoten davon abzuhalten den Morgenthau-Plan wenigsten im Osten der Republik endgültig umzusetzen.

Am Ende waren allesamt froh, das wir ohne größere Frostbeulen und mit einem ungewöhnlichen Pokal in die heimische Blockhütte zurückgekehrt sind. Zu verdanken haben wir dies unter anderem dem neuen Fan-Accesssoire schlechthin: dem Fanschal. Ein must-have für alle Mitglieder, Fans und Freunde des Vereins. Zu bestellen ist diese auf 50 Stück beschränkte Rarität hier: fans@roter-stern-berlin.de

Wer darüber hinaus auf diese komischen runden Identitätssticker, die häufig an Mützen angebracht werden, steht, der kann sich ebenfalls über glücklich schätzen. Zur Erbauung genau dieser Menschen hat sich die Fangemeinschaft endlich durchgerungen ein paar Motive für nen schlappen Euro unter die Leudde zu bringen. Der Schal kostet je nach Status des Käufers zwischen 7 (für Mitglieder) bis 10 (Normalverkauf) Euro. Spenden darüberhinaus werden gerne angenommen!

Aufkleber gibt es natürlich auch noch welche. Einfach eine Mail an uns, tausend Euro beilegen und die Post geht ab. Zum Schluß hier noch eine Aufforderung der sportlichen Leitung sich die Witterungsbedingungen nicht zur billigen Ausrede werden zu lassen. Schlittenfahrn, Schneeballschlacht und Inlineskating sind die Trendsportarten des diesjährigen Winters. Vorsicht ist trotzdem geboten. Wir empfehlen, nur im Team ist Sport am schönsten: Bildet Bobteams! Bildet Brandis! Seid Breit!

Eure Fangemeinschaft Nordost!

PS: Wer jetzt langsam von dem Schnee die Schnauze voll hat, der sollte schleunigst schippen gehen! Dalli, dalli!

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Bodenfrost, bringt Fußballfrust.

Schnee, Schnee und nochmal Schnee. Das Ende der bisher bekannten Menschheitsgeschichte lautet wie folgt: Der Berliner Fußballverband (BFV) hat alle Spielansetzungen bis zum 10. Januar 2010 abgesagt. Bodenfrost, bringt Fußballfrust. Abgesehen von der Tatsache, das neben den allgemein beschissenen Wetterbedingungen, die politischen in diesem Land uns ebenfalls derbe stinken, denken wir nicht im Geringsten daran unsere für dieses Wochenende geplante Mission(ierung) aufzugeben. Als weltweit anerkannte Roter Stern Rowdys (RSR) werden wir an diesem Samstag unsere Gegner trotzdem extrem anstänkern. Wir fahren dazu nur halt in die Provinz!

Berichte, Fotos und Verletzte, bekommt ihr bald zu sehen! Zu lesen? Zu riechen!

Eure Fangemeinschaft Nordost - Januar 2010

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