Fangemeinschaft Nordost

Roter Stern Ultras

Archive for the 'Schokolade' Category

Zur Sonne. Zur Freiheit! Nummer 3

Die zweite Ausgabe des Fanzines ‘Zur Sonne. Zur Freiheit!’ von den Ultras ist endlich raus. Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir hier das Editorial:

EDITORIAL.

Knieht nieder, die bösen Buben kommen wieder! Scherz beiseite, aber was ein Sommerloch so alles auslösen kann. Wir können es kaum glauben. Seit der letzten Ausgabe unseres Zines hat sich die Welt auf den Kopf, und der Kopf auf die Welt gestellt. What? Insiderwitz. Wir gratulieren allen Selbstdarstellern, aber um es klar zu sagen: Schmutzige Wäsche gehört auf bzw. in die Leine, und nicht ins Internet!

Und weg, das Rex! Soviel dazu. War noch irgendetwas? Die WM in Südafrika? Nö! Verdammt, ja, die verdammt schicke Trophäe, die unsere Goldfüße nach Nord-Weißensee haben entführen lassen. Das dürfen wir nicht auf uns sitzen lassen: Also aufstehn, hingehn, Pokal wieder mitnehm!

Im nächsten Jahr. Ansonsten wäre es ja Diebstahl. Ja, ja, lieber Verfassungsschutz, dies ist (k)eine Aufforderung zu einer Straftat. Möglicherweise reicht es ja trotzdem für eine weitere weitreichende Beobachtung durch die Damen und Herren vom staatlich finanzierten Guck- und Horch Verein 2.0…

Zwo, Drei, jawohl, die dritte Ausgabe überbrückt zwei Monate und landet trotzdem punktgenau auf dem eisigen Planeten namens Erde einen Volltreffer nach dem anderen.

Boom. Unser rasender Reporter hat sich im Sommer nicht ständig an den Strand gelegt oder die Festivals unsicher gemacht, sondern er interviewte für unser Zine den ehemaligen Arbeitersportler Erwin Schulz.

Boom. Wo sind die Gegners in der Freizeit-Landesliga Staffel 2? Eine Frage die alle Fans des RSNOB brennend interessiert. Spandau, Tempelhof und Friedrichshain lautet die Antwort unseres Korrespondententeams. Nachzulesen ab Seite 10.

Eine neue Liga, ist wie eine neue Liebe! Lasst sie uns knuddeln, miteinander kuscheln, an den Ohren knappern und in einem Jahr wieder ablegen. Im nächsten Jahr ist dann die nächste Liga dran…

Fußball statt Fusion! Ultras Roter Stern (B)

INHALTSVERZEICHNIS

Seite 3
Erwin Schulz. Ein Kind seiner Klasse.
Neue Serie: Arbeitersport und Arbeiterfußball. Teil Eins.

Seite 10
Freizeitliga Staffel 2
Der alternative Saisonüberblick

Seite 14
Das Tempolimit ist keine Ausrede.
Viele Fäuste für ein Halleluja

URL:

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Zur Sonne. Zur Freiheit! Nummer Zwei.

Die zweite Ausgabe des Fanzines ‘Zur Sonne. Zur Freiheit!’ von den Ultras ist endlich raus. Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir hier das Editorial:

EDITORIAL.

Jubel, Trubel, Heiterkeit. Der Rote Stern Nordost ist mit doppelter Warpgeschwindigkeit durch die Liga gerauscht, hat Tore am laufenden Band geschossen, den Kasten meistens sauber gehalten und somit die Niederungen des Berliner Freizeitfußball nach nur einem Jahr Verweildauer verlassen… Goldfüße, wir sind stolz auf Euch!

Staffelmeister in der Bezirksliga, darauf ein kleines Lübzer! Das erste interplanetarische Etappenziel ist erreicht. Nun gilt es die nächsten Sternzeichen zu setzen! Eins steht fest: Wir wollen mehr Pokale, und wir woll‘n die Schale…

Aber zurück auf den Boden der Tatsachen. Aber bitte nur mit Sahne: Es gibt Tage, an denen geht alles schief. Dann gibts es welche, an denen fällt einem der Himmel auf den Kopf. Und schlußendlich gibt es Tage da wäre man am liebsten gar nicht erst aufgestanden. Der Produktionstag der ersten Ausgabe unseres Zines war alles in Einem. Wer stolzer Besitzer der Papierausgabe ist, sollte dies immer zu würdigen wissen…

In einigen Kreisen gibt es komische Gerüchte bezüglich unserer Einstellung zu dem Fußballverein St. Pauli aus Hamburg. Das böse Wort Haß ist hier und dort gefallen und manch einer redet gar von einer unversöhnlichen Feindschaft. Was sollen wir dazu sagen? Am besten nix, rät unser Anwalt. Die staatlich subvensionierte Therapheutin will unsere innere Stimme zum Reden bringen. Die Bullen auch. Dabei wollen wir nur ein wenig auf den Putz hauen. Doch dazu mehr auf Seite 8.

Winter im Sommer, keine Sonne im Winter. Man kann einfach sagen was man will, der Fuchs steckt im Bau, wie die Gans im Federkleid. Geteert, gefedert und vom Hof gejagt werden aber auf jeden Fall die Anderen. Ihr wißt was wir meinen! Wer Fragen hat: Das komplette Interview mit dem Trainer des Roten Stern Nordost ist ab Seite 3 nachzulesen.

Viele Plattitüden, volle Plastiktüten, wir müssen um die Ecke biegen. Also, wir mach`n nen Schuh…

Wir lieben Euch doch Alle! Ultras Roter Stern (B)

INHALTSVERZEICHNIS

Seite 3
Ultimate Barrikadenkampf; Das komplette Interview mit dem Trainer

Seite 8
Aus aktuellem Anlaß; Coole Kids tragen kein St. Pauli- Merchandise

Seite 12
Pro Regionalliga-Reform 2012; Gerechtigkeit muss erkämpft werden!

Seite 14
Der rasende Reporter; Egon Erwin Kisch. Einer von uns!

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Jubel, Trubel, Heiterkeit!

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Aufstieg 2010 perfekt gemacht!

Gratulation an die erste Mannschaft des Roten Stern Nordost Berlin! Der nächste Schritt in Richtung Himmel ist gemeistert. Mit dem glücklichen Unentschieden heute gegen den Fußballfan Club Berlin, wurde der letzte notwendige Punkt für den Aufstieg eingefahren.Bilder von den Feierlichkeiten nach dem Spiel, findet ihr bei den Ultras…

Edit: Der Anfang des Interview mit dem Trainer ist ebenfalls online.

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Zur Sonne. Zur Freiheit!

Die erste Ausgabe des Fanzines ‘Zur Sonne. Zur Freiheit!’ von den Ultras ist endlich raus. Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir hier das Editorial:

EDITORIAL.

Damals, als Luke Skywalker auf den Todesstern zuraste, hatte er die gleichen Gefühle, wie wir jedes Wochenende im Stadion, Adrenalin pur! Das Tempo, Speed, wie im Rausch, immer nur das Ziel im Auge. Alle abrufbaren Emotionen spielen verrückt. Trotzdem. Keine Kompromisse, den Gegner fest im Visier und konzentriert bei der Sache. Zusammen können wir es schaffen! 90 Minuten Unterhaltung auf höchstem Niveau, mit Unterbrechungen, aber ohne Werbung. Und am Ende ist die dunkle Seite der Macht besiegt. Haushoch, wenigstens fürs Erste. Unser Todesstern des Monats heißt weiterhin FSV Brandis. Darth Vader ist der Sächsische Fußballverband. Und jetzt alle: Wir sind die Guten!

Sehr schön, darauf ein kühles Becks. Mund vom Schaum, und schnell die Fakten checken. Nachdem Rückspiel gegen den FSV Brandis stellte sich heraus, dass die verantwortlichen Vereinsheinis Teil des Great Eintrittsgeld Swindle sind. Dazu aber mehr auf Seite 16. Weitere Neuigkeiten zum Thema findet Ihr immer auf: Tatort Brandis.

Der Umstand, dass es vor Ablauf unserer Lebenszeit wohl kein Ende der intergalaktischen Geschichte geben wird, verleitet uns gerne dazu, die Flügel hängen zu lassen, aber ist erst einmal der Todesstern ausgeschaltet, sind die nächsten Schritte nur noch halb so schwer. Darth Vader kann sich zwar seiner gerechten Strafe entziehen, aber uns wird er mit diesem billigen Animationstrick bestimmt nicht los! Und unzählige Bedenkenträger können gerne über eine Friedensbewegung im Fußball schwafeln, am Ende ist nur entscheidend was aufm Platz ist. Aber dazu mehr auf Seite 8.

Womit wir auch beim vorläufigen Ende sind. Wie bei einem richtigen Film entscheidet ihr Konsumenten, über das Wohl der Produzenten. Oder, wie sagte schon Marx: Die Kinokasse ist der Karl Faktor unserer Schubkraft.

More than an attitude: Ultras Roter Stern (B)

INHALTSVERZEICHNIS

Seite 3
One Ground. One Love.
Stadion Hansastraße - Homeground von Roter Stern Nordost Berlin.

Seite 8
Auf einem Auge blöd…
Warum Ronny Blaschke keine Hooligans mag.

Seite 12
Die Farbe Lila.
Vor 77 Jahren ging Nelly Neppach in den Freitod.

Seite 16
Neues von den Schildbürgern.
The Great Eintrittsgeld Swindle

Seite 17
Der James Bond des Ostens.
Über ganz Spanien wolkenloser Himmel

Seite 19
Termine
Spieltermine der Roten Sterne Halle, Leipzig, Flensburg und Berlin

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One Ground, One Love!

Unter dem äußerst launigen Titel ‘Ground Zero‘ haben die Ultras einen lesenswerten Text zu unserer derzeitigen Heimspielstätte dem Stadionkomplex Hansastraße/Buschallee auf ihrem Blog veröffentlicht. Lesen, lesen und nochmals lesen!

Der Rote Stern Nordost trägt seine Heimspiele derzeit im Stadion Hansastraße in Berlin-Weißensee aus. Dieses gehört organisatorisch als Platz 6 zum angrenzenden Stadion Buschallee. Wegen der Lage unterhalb des restlichen Stadionniveaus taucht der Platz manchmal auch unter der Bezeichnung ‚Im Grund‘ auf.

Außer uns spielt hier noch unser Liga-Konkurrent SC Kristall und die unteren Mannschaften des Weißenseer FC. Unser Anwesen ist ein moderner Kunstrasenplatz mit vierspuriger Tartanbahn. Ein paar verwilderte Stehstufen aus DDR-Zeiten verraten aber, dass der Ground schon älter ist. Bevor unsere Goldfüße ihn in eine schier uneinnehmbare Festung verwandelten, hatten hier schon andere Generationen von Freizeit-Kickern den Boden mit ihrem Schweiß gedüngt. Der Platz hat nämlich bereits mehr als 80 Jahre auf dem Buckel…

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Reife Leistung!

Wir schalten um, zu unserem Korrespondenten in Berlin: “Souverän, ganz souverän die Tabellenführung verteidigt. Die Ostberliner mit dem gewissen Rotlichtcharme haben dank der 3-Punkte in Spandau einen der wichtigsten Konkurrenten um den Aufstieg weit zurückgeworfen. Potenziell steht der Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft eigentlich nur noch die eigene Dummheit bzw. Faulheit im Wege… Wer zum Teufel ist da schon Hertha?“ Marcel Reif muss erst einmal einen Schluck Weißbier wegbechern zwecks Befeuchtung der Kehle. “Wenn der Trainer mit der Mannschaft so weiterarbeitet, dann können sie sich nur noch selber ein Bein stellen. Der Staffelfavorit TC Glimmer ist weit abgeschlagen, einzig die Jungs von der Volkssportgemeinschaft Weberwiese 1972 haben noch eine kleine Chance dem Tabellenführer etwas unter Druck zu setzen.” Marcel schaut weitsichtig über das satte Grün. “Aber wie wollen die altersschwachen Freizeitsportler aus Friedrichshain den Jungprofis aus Pankow das Wasser reichen? Dazu bedarf es schon einer tödlichen Schweinegrippe oder eines Flugzeugabsturzes wie damals 1958 in München.” Plauder-Reifen, wie ihn seine Feinde nennen, spuckt verächtlich in sein Napf. “Allein die vorausschauende Jugendarbeit des Berliner Vorortvereins würde selbst solche Eventualitäten einen Strich durch die Rechnung machen. Schon vor Jahren wurde der Verein derart professionell aufgestellt, dass es da wohl keine Möglichkeit gibt mit fairen Mitteln diesen Siegeszug zu stoppen. Der Ball rollt, und das Eckige hat schon längst Bammel…

Kaum fünf Tage später kam der Reif etwas zu kurz. Der Gegner war auf dem Feld einfach nicht zu sehen, der Ball lief über den Platz gänzlich ohne das seine sonore Stimme auch nur einmal laut geben musste. Nach einer ewig kurzen Pause, rang er sich aber doch noch zu einem Satz durch: ”In einer Minute sechs Tore, was können wir als Kassenpatienten mehr verlangen!” Und jetzt folgt die Werbung…

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Eiskalt abserviert: Spielabsage für Samstag!

Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des ewigen Winters. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dieses Gespenst verbündet, die Berliner Stadtreinigung (BSR) und Greenpeace, Angela Merkel und Gregor Gysi, französische Radikale und deutsche Polizisten. Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als Anhänger von Väterchen Frost verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf der Konspiration mit dem ewigen Feind aus dem Osten nicht zurückgeschleudert hätte? Wem es vergönnt ist, der macht sich aus dem Staub. Der dumme Rest muß sich dem harten Schicksal, in Nordeuropa zu leben, beugen.

Auf den Straßen hört man aufgeregte Passanten sich gegenseitig anblaffen: “Scheiß auf die Steuersenkungen, wir brauchen endlich wieder einen richtigen Sommer!”. Berlin versinkt derweil in einem grauen Matsch aus Schnee und Dreck. Die Kapitulation vor den sibirischen Schneemassen schon beinahe unterschrieben, bewegt sich unser spezialdemokratischer Bürgermeister nur noch mit montierten Spikes unter den Nobeltretern durch die Stadt. Ein Bild des Grauens überall. Wie gerufen erscheint da der erste kleine Lichtblick am Horizont, die ersten Sonnenstrahlen, ja man könnte fast sagen, die erste kleine Hitzewelle in diesem neuen Jahr.

Dem Berliner Fussballverband (BFV) scheint die Sonne ganz gut bekommen zu sein, weshalb er sich dazu aufraffte den ersten Spieltermin der Rückrunde (sic!) bisher noch nicht abzusagen! Dies läßt die Wahrscheinlichkeit, dass am kommenden Samstag, um 10:00, das Heimspiel unserer Goldfüße gegen den Lokalrivalen Kristall wie geplant über die Holztribüne gehen soll, enorm steigen. Die Fangemeinschaft ruft deshalb alle aktiven Fans auf sich diesen Tag freizuhalten. Wir werden Euch hier kurzfristig informieren falls das Spiel doch noch ausfallen sollte.

self fulling prophecy: Der BFV hat das Spiel abgesagt. Scheiße schön! 

Also raus aus dem Schnee, ruff uff den Rasen! Das erste Heimspiel seit beinahe drei Monaten (gefühlte Jahre) soll gründlich zelebriert werden. Sprich Roter-Stern-Schal um den Hals, schickes T-Shirt um die kuhle Wampe, rote Socken im Kopf und bitte vergeßt nicht die Sonnenbrillen! Motto des Tages ist:

Gegen den Winter, für Rum-Cola. Hitzewellen statt laOla!

Eure Fangemeinschaft Nordost.

PS: Es wäre für die geplante Choreografie recht hilfreich, wenn sich alle noch einmal den Liedtext ins Gedächtnis rufen.

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Laßt uns Freunde werden!

Der Schnee geht an die Substanz. Die Pause muss schnellstens beendet werden! Doch das Gegenteil ist derzeit der Fall, wir haben spielfrei bis zum 31. Januar 2010. Vorerst, denn wenn die Klimaerwärmung weiterhin so lange auf sich warten läßt, dann haben wir hier bald Verhältnisse wie in Grönland. Und nicht nur in diesem Extremfall, gehen dem Berliner Fußballverband (BFV) langsam aber sicher die Nachholspieltermine aus. Und uns die Themen…

Deshalb nutzen wir hier und heute die Zeit dem geneigten Leser unsere ersten Schritte im Bezug auf virale Marketingstrategien ans Herz zu legen. Seit einigen Monaten sind wir nämlich Teil in den sogenannten Social Networks, der neue Wahnsinn des 21. Jahrhunderts, und nun suchen wir - logischerweise - überall neue Freunde! Ihr, die hier dies lest, solltet also schleunigst in die Tasten greifen um unsere sozialen Kontakte bis ins Unendliche wachsen zu lassen. Wir betonen: unendlich! Das geht bei Myspace genauso, wie in diesem komischen Zuckerbergexperiment.

Wer keinen Zucker hat, muss bekanntlich keinen Kuchen backen. Weshalb wir unserem 200sten Freund auf Facebook und dem 2000sten bei Myspace eines unserer verdammt hübschen T-Shirts als Gewinn überreichen werden. Bringt also eure Finger in Schwung, geht eure Freundeslisten durch, motiviert eure Homies dem besten Verein der Stadt ihre Liebe zu zeigen! Seht es als Wettrennen, als sportlichen Wettbewerb, als Ersatzdroge während der fußballfreien Zeit.

Wer damit noch nicht völlig ausgelastet ist, der kann sich des Abends auch virtuell den gesprächigen Großvater mit seinen unendlichen Geschichten über seine Jugendzeit an den heimischen Ofen holen. Erwin Schulz, 1912 in Berlin-Tempelhof geboren, schloss sich 1922 dem Arbeitersportverein “Fichte” an. Nachdem Hitler 1933 an die Macht kam, wurden nach und nach alle opossitionellen Gruppen verboten, so auch die “Fichte”. Schulz wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Flugblätter verteilte und die Strukturen von “Fichte” aufrecht erhielt. Erst im Oktober 1946 kehrte er wieder nach Berlin zurück. In zwei - leider - recht kurzen Clips, erzählt er auch einiges zum Arbeitersport damals: 1,2.

Hear, see, and feel it! Friends. Fangemeinschaft Nordost.

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Schnee von gestern…

Schneechaos. Schneeballschlacht. Schneematsch! Der Zyklus des Winters ist antizyklisch. Stammtischphilosophisch gesehen: Der Schneeball ist rund, und muss ins eckige Gesicht des Gegners untergebracht werden. Beziehungsweise, der Schlitten fährt solange ins Tal hinunter, bis er bricht! Wer zuerst die Schnauze voll hat, ist nur der zweite Gewinner! Esse est percipi aut percipere…

Sein heißt wahrgenommen werden, wie der idealistische Latiner sagen würde, weshalb auch die spielfreie Zeit für die erste Fußballmannschaft von uns für allerlei wichtige Dinge genutzt wird. Während am Sonntag unsere Futsalmannschaft es geschafft hat, durch eine grandiose Niederlage die Liga zu halten, sind die Roten Stern Rowdys in der ostdeutschen Pampa den Problemen der modisch benachteiligten Zonenrandbewohnern nachgegangen. Die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme gestaltete sich etwas schwierig, zumal einigen RS-Rowdys noch einmal nachdrücklich der Unterschied zwischen Pflichterfüllung und der erst darauf folgenden Kür näher erläutert werden muß. Letztendlich, und glücklicherweise, musste keiner in Sicherheitsverwahrung genommen werden, weder von uns noch von Team Green, dass mehrere Hundertschaften abgestellt hatte um uns Chaoten davon abzuhalten den Morgenthau-Plan wenigsten im Osten der Republik endgültig umzusetzen.

Am Ende waren allesamt froh, das wir ohne größere Frostbeulen und mit einem ungewöhnlichen Pokal in die heimische Blockhütte zurückgekehrt sind. Zu verdanken haben wir dies unter anderem dem neuen Fan-Accesssoire schlechthin: dem Fanschal. Ein must-have für alle Mitglieder, Fans und Freunde des Vereins. Zu bestellen ist diese auf 50 Stück beschränkte Rarität hier: fans@roter-stern-berlin.de

Wer darüber hinaus auf diese komischen runden Identitätssticker, die häufig an Mützen angebracht werden, steht, der kann sich ebenfalls über glücklich schätzen. Zur Erbauung genau dieser Menschen hat sich die Fangemeinschaft endlich durchgerungen ein paar Motive für nen schlappen Euro unter die Leudde zu bringen. Der Schal kostet je nach Status des Käufers zwischen 7 (für Mitglieder) bis 10 (Normalverkauf) Euro. Spenden darüberhinaus werden gerne angenommen!

Aufkleber gibt es natürlich auch noch welche. Einfach eine Mail an uns, tausend Euro beilegen und die Post geht ab. Zum Schluß hier noch eine Aufforderung der sportlichen Leitung sich die Witterungsbedingungen nicht zur billigen Ausrede werden zu lassen. Schlittenfahrn, Schneeballschlacht und Inlineskating sind die Trendsportarten des diesjährigen Winters. Vorsicht ist trotzdem geboten. Wir empfehlen, nur im Team ist Sport am schönsten: Bildet Bobteams! Bildet Brandis! Seid Breit!

Eure Fangemeinschaft Nordost!

PS: Wer jetzt langsam von dem Schnee die Schnauze voll hat, der sollte schleunigst schippen gehen! Dalli, dalli!

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